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Burn-Out-Prävention • Resilienz-Training

Seit 2005 arbeite ich immer wieder mit Menschen, deren Wohlbefinden oder psychische Gesundheit durch ihre Arbeit gefährdet werden und die unter Umständen längere Zeit gesundheitlich „ausfallen“. Seit Jahren zeichnet sich ein deutlicher Trend zu immer mehr psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeitstagen ab. 

Nicht immer geht es dabei um den klassischen „Burn-Out“, eine Diagnose, die ohnehin in der Fachwelt sehr umstritten ist. In vielen Fällen geht es um eine Dysbalance zwischen dem, was Menschen für ihren Job „geben“ und dem, was sie an Anerkennung und Wertschätzung (monetär oder ideell) dafür bekommen. Zudem stellen viele Menschen nach einigen Jahren fest, dass die Werte, mit denen sie einmal in ihren Beruf gestartet sind, sich nicht mehr so umsetzen oder verwirklichen lassen, wie gedacht. Gleichzeitig verdichten sich viele Arbeitsprozesse immer mehr, bürokratische Tätigkeiten „fressen“ unter Umständen immer mehr Zeit, die nicht mehr dem „eigentlichen Zweck“ des Berufs zur Verfügung steht.

Manche Betroffene sprechen davon, sich von ihrem Beruf zu „entfremden“ und hadern damit, ob sie noch richtig in ihrem Job sind. Oder wechseln immer wieder die Arbeitgeber, weil es woanders vermeintlich „besser“ ist.

Der medizinische Hintergrund meiner Erstausbildung in Verbindung mit meinen pädagogischen und beratungsbezogenen Qualifikationen ermöglicht mir, sehr ganzheitlich und systemisch auf Menschen in ihrem Arbeitskontext zu schauen. Ich schließe mich den Stimmen in der fachlichen Diskussion an, die sich mit dem Begriff Work-Life-Balance nicht so richtig anfreunden können. Suggeriert doch diese Bezeichnung es gäbe auf der einen Seite die Arbeit und auf der anderen das Leben. Für Menschen, die in dieser Unterscheidung denken, wird Arbeit immer der Gegner des „schönen Lebens“ sein.
Und dann gibt es die Menschen, die ihren Beruf und ihren Job als wichtigen Teil ihres Lebens betrachten, der möglichst erfüllend und zufriedenstellend sein soll und sich im Wechsel mit Freizeit, Familie und anderen Tätigkeiten in ein integratives Ganzes einbindet.

Denkmodelle wie das Anforderungs-Kontroll-Modell, das „Modell beruflicher Gratifikations-Krisen“ oder die „5 Antreiber“ aus der Transaktionsanalyse können hilfreiche Werkzeuge darstellen, um die eigene Beziehung zur Arbeit zu reflektieren und Ansatzpunkte für eine gesündere Integration der Arbeit ins Leben zu definieren. 
Aber auch das Team-Management-Rad® nach Margerison-McCann sehe ich als große Hilfe, um zu analysieren, welche Anteile der beruflichen Arbeit einem „leicht von der Hand“ gehen und wo Arbeit viel Energie kostet bzw. mit Konfliktpotentialen versehen ist.

Stress-Management und Burn-Out-Prävention

kurz-, mittel- und langfristige Folgen von Stress

emotions- und problemfokussierte Stress-Bewältigung

Palliativ-regeneratives Stress-Management

Kognitives Stress-Management

Instrumentelles Stress-Management