Systemische Beratung , Life-Coaching und Prävention

Unsere moderne Welt bietet viel mehr Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, als sie die Generationen vor uns hatten.


Dennoch fällt es immer mehr Menschen schwer, in einer
guten Balance zu bleiben, Ausgleich zu finden, Zeit und Muße für die Dinge zu haben, die ihnen gut tun.


Die Schnelllebigkeit unserer Zeit und die mediale Überflutung verstärken den Trend zu Überlastung und häufig auch das Gefühl, nicht mehr das Leben zu leben, das in
Einklang mit eigenen Werten steht.

© pixabay (TanteTati)

Wenn du dich in den folgenden Fragen wiederfindest, sollten wir in Kontakt kommen:

  • Wie kann ich mein Vegetatives Nervensystem schnell auf Regeneration umschalten, um im stressigen Alltag messbar in Entspannung kommen?
  • Wie kann ich langfristig im Beruf zufrieden und gesund bleiben? Passt mein Job zu meinen Arbeitspräferenzen? Nutze ich meine Fähigkeiten und Stärken im Job optimal?
  • Welche Werte habe ich eigentlich und welche geben mir Kraft? Wie kann ich diese noch mehr leben?
  • Wie kann ich die Glaubenssätze loswerden, die mich Energie und Zeit kosten oder mir Leichtigkeit nehmen?
  • Wie kann ich Entscheidungen treffen, die mich langfristig glücklich machen?
  • Wie kann ich mir Zeitinseln schaffen und sie kraft- und sinngebend für mich nutzen?
  • Wie kann ich gelassener mit Stressoren umgehen und im Alltag schneller Kraft tanken?
  • Wie kann ich wohlwollender mit mir selbst und anderen umgehen?
  • Wie kann ich stärker, optimistischer und selbstbewusster durch persönliche Krisen kommen oder durch die Krisen um uns herum?

Oder was ist DEIN Anliegen…?

Einzel-Coaching

Wer Life-Coaching oder Systemische Beratung in Anspruch nimmt, kommt i.d.R. mit individuellen Anliegen, Themen und Zielen. Entsprechend individuell sind die Inhalte, aus denen das Coaching besteht und entsprechend individuell ist die Zeit und Anzahl der Sitzungen, die sinnvoll oder notwendig sind, um den Coaching-Auftrag zu erfüllen. Manchmal können in einer Einzelsitzung von 90 Minuten „Welten bewegt“, außergewöhnliche Erkenntnisse gewonnen oder bedeutsame Veränderungsprozesse angestoßen werden. Andere Anliegen oder Themen brauchen mehrere Sitzungen über ein paar Wochen oder Monate verteilt. Eine genaue Festlegung ist i.d.R. im Vorfeld nicht möglich. In einem kostenlosen Erstgespräch möchte ich dich und dein(e) Anliegen kennen lernen und kann mit dir einen groben Plan vereinbaren, wie viele Sitzungen für deine Themen sinnvoll sind. Vielleicht möchtest du für einen grundlegenden „Check-up“ aber auch eins meiner „Ressourcen-Pakete“ buchen, in denen ich zu den drei Ressourcen-Ebenen ein paar elementare Inhalte und Methoden zu einem vergünstigten Preis anbieten kann. Informiere dich gern hier über meine Methoden und Angebote
© pixabay (JillWellington)

Mein Ressourcen-Modell

Dem großen Pädagogen Pestalozzi wird die Prägung der Begriff-Trias „mit Kopf, Herz und Hand“ zugeschrieben, die sich auch in meinem Logo wiederfindet. Eine ähnliche Grundannahme  finden wir im Verständnis der Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und Seele.

Als persönliche Ressourcen werden häufig menschliche Aspekte wie positives Selbstbild, Selbstwirksamkeitserwartung, Resilienz, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit, aber auch Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenz u.v.m. beschrieben.

In der langjährigen Arbeit mit Menschen und mit verschiedensten Ansätzen und Methoden habe ich die Erfahrung gemacht, dass es – um in den Worten von Pestalozzi zu bleiben – häufig um die Auseinandersetzung mit drei Ebenen geht:
Herz“ als Symbol für Emotionen, aber auch in Form der Herzratenvariabilität als messbaren Parameter über die Balance des Vegetativen Nervensystems,
Kopf“ als Sinnbild für Werte, Glaubenssätze, Antreiber (heute häufig als Mindset bezeichnet), die uns Sinn und Ziele vermitteln, aber oft auch ausbremsen und aufhalten und
Hand“ als Metapher für unser Verhalten, unsere Gewohnheiten und Rituale sowie den „Kick-off“ zur Veränderung.

Im Folgenden erkläre ich die drei Ebenen der Ressourcen-Arbeit differenzierter.

Körperlich-vegetative Ressourcen

Neben allgemeiner Fitness, körperlicher Verfassung und Leistungsfähigkeit ist v.a. die Balance unseres Vegetativen Nervensystems (VNS) eine elementare Ressource für ganzheitliche Gesundheit.

Unser VNS als evolutionsbiologisch sehr altes System reguliert alle nicht willentlich steuerbaren Prozesse in unserem Organismus, die im Hintergrund die Voraussetzung dafür bilden, dass wir überhaupt bewusst handeln können. So werden z.B. Atmung, Kreislauf, Verdauung, hormonelle Prozesse u.v.m. ohne, dass wir ständig drüber nachdenken müssen, ständig angepasst und reguliert. Der Sympathikus als aktivierender Teil des VNS ist für Leistungsbereitschaft, körperliche Aktivität, aber v.a. auch Stress zuständig (u.a. die „Fight-or-Flight“ (Kampf- oder Flucht)-Reaktion), stellt uns zwar kurzfristig Energie zur Verfügung, schwächt aber im Dauerfeuer den Organismus massiv und beeinträchtigt die Gesundheit dann auf vielen Ebenen.
Der Parasympathikus als „Innere Bremse“ steht hingegen für Ruhe und Verdauung („Rest-and-digest), Regeneration und Erholung.

Messung und Training der Herzratenvariabilität (HRV) sind eine einfache, anerkannte Methode, um die Balance des VNS zu testen und zu trainieren.
Die HRV-Messung macht sichtbar, ob der Parasympathikus als Innere Bremse (noch) leistungsfähig ist (häufig auch als „Vagus-Funktion“ bezeichnet) und zeigt, wie man diesen durch einfache Methoden und Techniken aktivieren kann.

Der Buchhandel bietet eine schier grenzenlos erscheinende Fülle an Ratgebern zum Parasympathikus- oder Vagus-Training. Durch die HRV-Livemessung ist innerhalb von Sekunden beobachtbar und dadurch zu beurteilen, welche Techniken tatsächlich zu einem Ausgleich des VNS führen.

Bereits eine Einzelsitzung reicht, um anhand einer HRV-Messung die Leistungsfähigkeit und Balance des eigenen Vegetativen Nervensystems beurteilen zu können. Über einfache Methoden, v.a. bestimmte Atemtechniken, lässt sich der Parasympathikus als „Innere Bremse“ aktivieren und trainieren.

Aber auch klassische Entspannungs-Techniken wie Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training führen, v.a. wenn sie zu einer Routine im Alltag geworden sind, zu einer Aktivierung des Parasympathikus.

Die Arbeit auf dieser Ebene soll dir einerseits „Erste-Hilfe-Methoden“ vermitteln, die sich gut auch in wirklich stressige Situationen einbauen lassen, soll aber v.a. mittelfristig zu einer besseren Balance des Vegetativen Nervensystems führen. Denn ein ausbalanciertes VNS ist ein wesentlicher Schutzfaktor, um Stressoren gar nicht erst so stark an sich herankommen zu lassen und sich in Belastungssituationen schnell wieder erholen zu können.

Wenn du noch mehr über das HRV-Training wissen möchtest, kannst du dich hier informieren.

Mentale / spirituelle Ressourcen

Der Begriff „spirituelle Ressourcen“ bezieht sich auf all die „Kräfte“, die uns im Leben antreiben, mentale Energie schenken und „Sinn“ vermitteln.

Das kann religiöse Spiritualität beinhalten, muss aber nicht.
Jeder Mensch hat eine Spiritualität, die ihn dazu bringt, morgens aufzustehen, Arbeiten zu gehen, in Hobbys aufzugehen, sich für etwas oder jemanden einzusetzen.

Die Ebene der spirituellen Ressourcen schließt die Auseinandersetzung v.a. mit Werten, aber auch mit „Energie-Räubern“, negativen Antreibern und Glaubenssätzen ein.

Auf dieser Ebene geht also darum, die eigenen Werte zu identifizieren, genau heraus zu finden, was einem eigentlich wirklich wichtig ist im Leben, was einem Sinn verleiht und wie man sein Leben noch mehr an diesen Werten ausrichten kann.
Wir arbeiten an der Identifizierung von Glaubenssätzen und inneren Antreibern, die wir in der Regel seit der frühen Kindheit aufgebaut und abgespeichert haben und die wir oft als feste Gesetzmäßigkeiten hinnehmen, obwohl sie uns Energie kosten und vielleicht sogar weiter von unseren Werten wegbringen.

Die mentale / spirituelle Ressourcen-Ebene ist eng verknüpft mit Selbstwert- und Resilienztraining und kann mit unterschiedlichsten Methoden angesprochen werden.

Verhaltens- / habituelle Ressourcen

Wenn uns auf der körperlich-vegetativen und der mental-spirituellen Ebene gute Ressourcen zur Verfügung stehen, haben wir gute Voraussetzungen, um im Alltag die Dinge zu tun, die im Einklang mit unseren Werten stehen, uns Sinn und Erfüllung schenken, uns zufrieden und glücklich machen.

Dennoch fällt es manchmal schwer, richtige Entscheidungen zu treffen, die richtigen Prioritäten zu setzen, die Balance zwischen Arbeit, Familie und Hobbys zu finden oder zu erhalten.

Auf dieser Ebene geht es darum, Rollen und Gewohnheiten zu analysieren, für sich gute Prioritäten zu setzen oder Kompromisse zu finden, aber auch kleine Rituale zu entdecken, die den Alltag rahmen und Sinn-voll werden lassen.

Die Verhaltens- / habituelle Ebene beschäftigt sich v.a. damit, in Veränderung zu kommen! Häufig wissen wir eigentlich sehr genau, was uns gut tut, welche Entscheidung die richtige wäre, kennen die „richtigen“ Methoden oder haben mit dem Kopf Situationen analysiert und sinnvolle Pläne geschmiedet. 
Dennoch schaffen wir es nicht, in die Veränderung zu kommen, Entscheidungen umzusetzen, „am Ball“ zu bleiben, den berühmten „Schweinehund“ zu bekämpfen.

Entwickle deine persönliche Prime-Time!!

Auf dieser Ebene hilft häufig, die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema einmal aus der rationalen Ebene herauszuholen und mit der emotionalen Ebene oder auch dem Körpergefühl zu verbinden. Statt einen Prozess über den Verstand mit Stift und Papier zu planen, ist es vielleicht hilfreich, sich auf einem Zeitstrahl im Raum zu bewegen oder das Problem von drei verschiedenen Stühlen (=Perspektiven) zu betrachten.

Die Verhaltens- / habituelle Ressourcen-Ebene integriert die beiden ersten Ebenen und nutzt vielfältige Methoden für den „Kick-off“.